Bem-vindo a Moçambique!

Herzlich Willkommen auf dem Blog über meinen Moçambique-Einsatz.

Wie du wohl weisst, absolviere ich von Sep 2010 – Sep 2011 einen einjährigen Zivildienst-Einsatz in Lichinga, Moçambique. Auf diesem Blog findest du meine Newsletter und verschiedene Einblicke und Gedanken über diese Zeit.

Wenn du mehr über den Einsatz erfahren möchtest, findest du im 1. Newsletter weitere Informationen.

Herzlich,
Claude

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Newsletter #6: The next part

 
 

Donnerstag, 29.09.2011

Heya, liebe Freunde!

Oh, lang ist es her! Ich hätte gar nicht zählen sollen. Höchste Zeit…für einen neuen Newsletter aus Moçambique!

Ein Wort vorneweg: Es war kalt hier!!! Das ist etwas, was die Moçambiquaner schwer beschäftigt – gut, gibt’s aber auch noch wichtigere Themen… Komm mit mir durch die letzten Wochen meines Einsatzes hier in Moçambique!

 


 

» „Claude, wie lange eigentlich noch?“

 

Diese Frage ist etwa die häufigste, die ich in der letzten Zeit hörte (nicht jedoch von den Moçambiquanern, die rechnen schon gar nicht mehr damit, dass ich wieder gehe ;-))!

Ja, da gibt’s eigentlich 2 Antworten:

  • Mein Einsatz ging offiziell am 09.09.2011 zu Ende – Wow, das ging echt zu schnell…
    Selbstverständlich habe ich aber in der Zwischenzeit wieder neue Pläne gestickt (es wird ja sonst langweilig): Kurz vor dem Ende meiner Zeit in Lichinga, Moçambique, kam meine Mutter mich besuchen, damit wir danach zusammen nach Südafrika bzw. in das kleine Berg-Königreich Lesotho reisen können, wo ich geboren wurde – das ist also recht «back to the roots»!
    Tja, hier sitze ich also gerade – in einem kleinen südafrikanischen Städtchen gleich bei der Grenze zu Lesotho.
  • Und der zweite Teil der neuen Pläne: Ich habe hier ja viele geniale Menschen getroffen, aber zu den allerwertvollsten gehören diejenigen von der Organisation Iris Ministries. Sie haben mich in Lebens- und Glaubensfragen so vieles lehren können und haben mein Leben kurz gefasst auf den Kopf gestellt. :-)Ich werde anschliessend an meine «Lesotho-Ferien» zurück nach Pemba, Moçambique reisen, um die 2½-monatige IRIS Trainings-Schule zu absolvieren. Diese Schule wurde international bekannt durch Heidi & Rolland Baker, die hier in Moçambique und der ganzen Welt Gott auf einzigartige Weise dienen und dabei unglaubliche Wunder erleben.

 

Und nach all dem:

» Zürich-Kloten an: Dienstag, 20. Dezember um 6.10 Uhr (..nein, ich erwarte von niemandem um diese Zeit dort zu sein :-P  – aber dafür jeden von euch sonst wieder zu sehen!!)

 


» Projekte…

…sind vor allem dann erfolgreich, wenn sich der Leiter selbst überflüssig machen kann… – weil er genügend Nachfolger herangezogen hat, die das Projekt selbständig weiterführen.

Es war ein Traum von mir, dass ich die Computer nicht wieder zurück in die Schweiz schleppen muss, sondern dass sie hier einen maximalen Nutzen bringen können. Das dürfte in Afrika aber ein mittleres Kunststück sein, denn seit das Phänomen «Geld»  hier zum ersten Mal auftauchte, wurde damit Schindluder betrieben: Sklavenhandel, Ausbeutung,  Korruption. Es ist sehr schwierig, ein grosses Geschenk zu hinterlassen ohne dass es aus Eigenprofit «zerfleischt» wird. Ich kann von grossem Glück reden, dass ich Albino (ein 18-jähriger Moçambiquaner, den ich sehr bald schon getroffen hatte) gut vertraue und er eine längerfristige Vision hat für eine Computerschule/-Unternehmen, anstatt alles an sich zu reissen und für schnelles Geld zu verkaufen. Es ist rührend, dass es mit meinen bescheidenen Mitteln und meinem kleinen Wissen möglich war, einem jungen und intelligenten, aber von der Welt verwahrlosten Menschen einen unerreichbaren Lebenstraum in Griffweite zu bringen. Und wenn er’s packt, wird es auch nicht nur sein Traum – sondern auch der einiger Mitarbeiter.

Er möchte dir Danke sagen, für all die grosszügigen Gaben (Computer, Mäuse, USB-Sticks, etc.), die du mir zu Beginn oder während meines Einsatzes gabst – denn sie haben einem jungen Mann einen Lebenstraum erfüllt:

» Das Unihockey ist für mich ein spezielles Projekt, weil ich mich mit den Leitern ebenfalls sehr verbunden fühle, wir haben sooo viele Dinge zusammen gemacht! Auch wenn wir die Erfahrungen immer erst dann sammeln, wenn’s das Erste Mal zu spät ist, habe ich ihnen viele Dinge mitgeben können. Und nicht zu vergessen, was SIE mir gegeben hatten! Ich hätte wohl keine angenehme Zeit gehabt ohne die Freundschaften, ohne dass sie mir Portugiesisch gelernt hätten oder ohne ihre Einblicke und Hilfen in dieser Kultur. Es macht Spass, wenn wir heute in portugiesischem Jugendslang Witze reissen und unsere Insider pflegen, neben all den anderen ernsteren Dingen! Wir konnten nun schon sage und schreibe ein halbes Jahr (ca. 25 mal) Trainings mit den Strassenkindern machen! Ich wurde gestern informiert, dass sie gerade 77 Kinder hatten an einem Donnerstagmorgen! Das ist für mich ebenfalls ein riesen Geschenk – zu wissen, dass es auch für die Bedürftigsten, hilflosesten Kinder weitergeht. Danke auch nochmals euch an dieser Stelle!

 


» Sonnenuntergang…

…ist in Afrika eh etwas spezielles.

Aber das noch viel schönere ist, wenn in unserem Leben ein Tag/Abschnitt zu Ende geht, und eine neuer Teil unseres Lebens aufgeht. Morgen fliege ich los, in eines der grössten Abenteuer meines Lebens – nach Pemba, Moçambique, zur Glaubens-Schule von Iris Ministries.Was erwartet mich?

Ich weiss es nicht. Bei Gott weiss man da nie so genau… ;-) Aber was sicher ist: Dass die Leute in Pemba wissen, was der Sinn und Zweck des Glaubens ist – sie haben es entdeckt, die Bibel beim Wort zu nehmen und zu glauben, dass es immer genug geben wird, wenn sie das machen, was da steht: Jeden Einzelnen zu Lieben. Die Botschaft Gottes ist so simpel: Jesus starb, damit wir an seiner göttlichen Liebe teilhaben können und davon erfüllt werden – das schönste was es im Leben gibt. Aber es funktioniert nur, wenn wir damit anfangen.

Ich glaube, dass Liebe etwas praktisches ist.
Ich glaube, dass Liebe heisst, alles hinzugeben.
Ich glaube, dass Liebe die Erfüllung unseres Lebens und die Hoffnung der Welt ist.

In Pemba erleben sie die Konsequenzen der Liebe: Wir werden Gottes verlängerter Arm hier auf Erden sein und dank ihm und seiner Liebe geschehen dort seit Jahren Zeichen und Wunder: Es gibt auf wunderbare Weise immer genug, Blinde sehen wieder, Gelähmte gehen wieder, und sogar Tote wurden wieder auferweckt. Aber die Erweckung in Moçambique wird nicht bekannt sein für ihre Wunder, sondern, dass eine Generation es entdeckt hat, in einer engen Beziehung mit Gott zu leben und ihm zu vertrauen. Und das, ja, das stellt dein Leben auf den Kopf… Das wird mich also erwarten… :-)

 


Voilà, Ich hoffe, ich habe dich nicht zu fest erschreckt! ;-) Ich freue mich, euch alle im Dezember wieder zu sehen und wünsche euch erstmal einen wundervollen Rest des Jahres! Man sieht sich für…Weihnachten! :-)

Herzlich,
Claude

 


Wenn du diesen Rundbrief nicht mehr erhalten möchtest oder Interessierte kennst, die ihn noch nicht erhalten, dann schick mir die Adresse(n) einfach an widmer.claude@gmail.com.

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | 4 Kommentare

Beautiful African Sky – Total Lunar Eclipse (15.06.2011)

Yesterday I had the privilege to watch the total lunar eclipse on a cloudless sky – not like in Switzerland :-). The next time such a total eclipse is going to occure will be in 7 years.

  • img_7638
  • img_7648
  • img_7657
  • img_7668
Veröffentlicht unter Africa!, Allgemein, Fotos | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Tag mit den Strassenkindern – DANKE!

Geschrieben am Donnerstag, 14.04.2011

Ich sitze gerade erschöpft vom Tag auf dem Bett und möchte euch berichten, was ich heute so erleben durfte. Und zwar, dank GROSSZÜGIGER Hilfe von vielen von EUCH. Ich danke hiermit allen herzlich, die für’s Unihockey-Strassenkinder-Projekt einen Beitrag geleistet haben, ich bin gerührt von eurer Unterstützung! Wie versprochen werde ich mich dransetzen und dir für die Anzahl der Trainings, die du gesponsert hast, ein Foto vom Training zusenden. Also: Habt vielen Dank – all die Freude in den Gesichtern der Kids ist für euch. :-)

 

6:52 Müde auf den Licht-Knopf des Weckers tippen… – AUTSCH, verschlafen! Ich sollte schon auf dem Velo sein… Schnell die Sachen packen: Mappe, 50 Teller & Löffel, 80 Becher, Kamera und Pfeife, sowie die gestern gekauften 18 Mini-Tomaten und 3 Kabisköpfe, ich schlüpfe in die Sportkleider und meinen Trainer, damit sie heute den “Coachi” auch wiedererkennen. Moment mal – da fällt mir ein, dass ich nicht einmal weiss, ob wir (und wer?) den Schlüssel für’s Haus vom abwesenden Co-Cheftrainer haben, wo wir jeweils Kochen und Essen. Naja, mal schauen. Obwohl ich ihn die letzten 2 Tage nicht sah, wird er es schon irgendwie eingerichtet haben. Notgebet schon früh morgens! :-)

7:15 Müde und ein wenig gestresst radle ich ins Stadtzentrum und 5 Minuten weiter, daran vorbei, ins geschäftige Wohnviertel. Viiiele Menschen strömen hier aus ihren Häusern in die frische Morgenluft, zügig aber gelassen und immer für ‘nen Schwatz und Spruch zu haben; man würde meinen, die Arbeitslosigkeit sei hier überhaupt kein Problem. Die Frittierkuchen-Verkäuferinnen sitzen schon an der Moscheemauer, sie müssen wohl vor einigen Stunden im Morgengrauen schon mit Zubereiten begonnen haben! Oh, wir eigentlich auch :-) Weiter geht’s zum Haus des ersten Trainers. Oh, die Schwester lässt mir ausrichten, er schlafe noch, und geht mal klopfen.

7:55 Wir verlassen soeben das 3. Trainer-Haus, jetzt hab ich das Haupt-Trainer-Team zusammen. Schon der 2. von ihnen, Célio, hatte tatsächlich den Schlüssel bekommen. Macht Sinn, bei den anderen (..uns..) Schlafmützen… Wir gehen zurück zum ersten Haus, packen einen “Kochherd” und marschieren zum “Esshaus” :-) Auf dem Weg die letzten Besorgungen: Ein Riesensack Kohle, “Rajah” (Currypulver), und noch etwas mehr Tomaten. Benzin verkaufen sie leider erst ab 17 Uhr, und Diesel empfehlen sie nicht, um Kohlenfeuer anzuzünden, sagen uns die Männer mit den Kanistern. Na dann, wir versuchen’s mit den vom Nachbars-Zaun abgebrochenen, trockenen, mannshohen Gräsern (Das war nicht ich!).

8:45 Inzwischen haben wir festgestellt, dass die 3 Zwölfliter-Wasserkanister leer sind – Ouch! Wir wissen nur, dass der Trainerkollege an diversen Orten Probleme hatte, Wasser zu kriegen – die Ursachen: Vertrieben; zum Zahlen aufgefordert worden; und am 3. Ort ist den Strassenkindern das Seil gerissen und der Kessel ins Wasserloch gefallen. Niemand kann ein neues Seil bezahlen, also bleibt es so. Die Trainer holen das Wasser im nächsten Trainerhaus, ca. 10 Minuten Fussmarsch entfernt, mit je 12kg auf dem Buckel. Ich bin schonmal auf dem Weg zum Spielfeld und treffe da 3 Trainer und schon gut 20 Kids! Sie sitzen alle diszipliniert in einer Reihe und bekommen gerade je einen Schläger, aber als sie mich sahen, werden sie aufgeregt, die die mich kennen, wissen was das für heute bedeutet: Es geht also wirklich weiter! Ich erinnere mich an die Aussage eines scheuen und unsicheren, aber erfreuten Buben am 2. Spieltag: “Weisst du, viele gute Dinge kommen, und dann verschwinden sie wieder”.


9:30
Ich biege mit 25 weiteren Kids von meiner Mercado-Tour in Richtung Aeroclub, der grössten Spielhalle der Stadt, ein. Die Verkäuferinnen an den Gemüseständen und die Verkäufer in den Baracken kennen mich langsam – die Sprüche und die Verwirrung ist nicht mehr so gross, dafür wird auf “Einheimisch” mittlerweilen merklich mehr darüber geredet. Der Aeroclub kommt in Sichtweite. Einer fragt mich, ob er schon vorrennen darf; einige andere spurten schon selbständig durch den schnelleren Hintereingang. Als wir am Spielfeld ankommen, habe ich den Eindruck, dass sich die Kids mit Schlägern schon verdoppelt haben. Wir rufen sie zusammen, schreiben ihnen ein Herz als unser Zeichen auf den Unterarm, und erklären ihnen unsere zwei einzigen Regeln: 1. Höre gut auf die Trainer – und 2. – hier, hier ist ein Ort des Friedens und der Liebe. Ich weiss, du kommst nicht aus einer solchen Welt, aber für heute Morgen lassen wir diese Welt einfach hinter uns. HIER kämpfen wir nicht und wir schnappen uns von niemandem einen Schläger oder Ball. Los geht’s! Für mich ein Chaos von Kids, Schlägern, Bällen; für sie die sooo selten erlebte Freiheit!

10:15 Der Trainer der Älteren Gruppe pfeift die simple Ballführungs-Übung ab – es ist Zeit für Spiele im Turniermodus! Bald hört man die Teams abwechslungsweise laut jubeln. Richtig emotionaler Freudentrubel. Und bei den Kleineren, da gilt heute: Hauptsache gespielt! Die Tore aus “Mecus” (relativ flache Jako-Töggelis für Slaloms etc.) lassen Interpretations-Spielraum; ich glaube mit der Zeit: “Wenn die Spieler jubeln, pfeift der Trainer wohl jeweils Goaal!“…. richtig so! ;-) Aus der Sportküche erreicht uns die Meldung, sie hätten jetzt nach erfolgreicher Wasser- und Feuermission endlich mit Kochen begonnen….wir dürfen uns also Zeit lassen mit spielen (Bohnen – rote Bohnen -kommen hier nicht aus der Dose, sondern sind getrocknet und kochen einige Stunden…).

12:00 Wir beenden das Spiel und Célio, der Cheftrainer, steht vor die Tribüne voller Jungs: “Wo habt ihr schonmal je sowas bekommen? Eine Einladung zum Spielen und danach noch ein Essen? Wer hat euch das schonmal gegeben? Niemand..? Aber WIR glauben, dass jedes eurer Leben so wertvoll ist, deshalb machen wir das. Das wichtigste, was ich hier bekommt, ist nicht das Essen. Sondern was wir euch geben, ist Liebe!”…..
Wir machen die Herzenskontrolle (auf dem Arm :-)), und ab geht’s zu unserem anderen “Lugar de Paz” (Ort des Friedens), wo Reis mit Bohnen auf uns wartet!

13.30 Die letzten Teller werden gefüllt (dank euch!!!) und an die letzten hungrigen Mäuler verteilt. Es ist wunderschön, die überraschten und glücklichen Gesichter zu sehen, wenn sie dann tatsächlich ihren versprochenen Teller, manchmal sogar einen zweiten, in den Händen halten. Es ist der Moment, wo der Frieden einkehrt. Wo jeder satt und zufrieden wird. Wo niemand mehr für seine Rechte kämpfen muss. Denn sie wissen genau: Hier sind wir einfach angenommen und geliebt. Hier gibt’s genug. Und..Bitte nehmt es mir nicht übel ;-), aber für mich ist es auch genau der Moment, in dem Gott die Gerechtigkeit einkehren lässt. Wo er diesen Menschen offenbart, was er für sie und uns alle bereithält. Es sind die berühmten und wunderbaren Versprechen der Bergpredigt, die hier für einen kurzen Moment schon auf der Erde wahr werden können: Heaven on Earth.


«Glücklich sind die Trauernden, denn sie werden Trost finden.
Glücklich sind die Friedfertigen, denn sie werden die ganze Erde besitzen.
Glücklich sind, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden.
Glücklich sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren.
Glücklich sind, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott sehen.
Glücklich sind, die Frieden stiften, denn Gott wird sie seine Kinder nennen.
Glücklich sind, die verfolgt werden, weil sie nach Gottes Willen leben. Denn ihnen gehört Gottes neue Welt.
Glücklich könnt ihr sein, wenn ihr verachtet, verfolgt und verleumdet werdet, weil ihr mir nachfolgt.
Ja, freut euch und jubelt, denn im Himmel werdet ihr dafür reich belohnt werden!»

Die Bibel, Matthäus 5, 4-12

 

Jaaa, 13:30, dieser Moment….auch er geht leider vorbei…

14:00 Die Kids verlassen unter riesigem Lärm unseren Ort des Friedens. Jeder Trainer bekommt am Ausgang 50 High-fives als Dankeschön für seinen Einsatz. Dies nach dem gemeinsamen Abschied und dem obligatorischen “Jetzt-wuscheln-wir-alle-zusammen-in-den-langen-und-blonden-Haaren-des-Weissen”! Ach, Kinder, Kinder….. ;-)



14:02 Und schon ist alles vorbei…..Auf jeden Fall mit den Kids! Jetzt kommt der
vergleichsweise seeehr ruhige Teil: Alle Trainer versammeln sich, um ein paar Worte und Gedanken über den Morgen (und viiiiiieles anderes!) zu tauschen und um gemeinsam die letzte einsame Pfanne Reis mit Bohnen zu öffnen. So dürfen wir ebenfalls überaus beschenkt nach Hause gehen mit dem Lohn unserer Arbeit im Bauch und im Herzen – raus aus unserer alten, zusammenfallenden Essbude, diesem “Zuhause” dessen Trainers, der eigentlich selbst ein Strassenkind ist. Nur durch einen Bekannten kann er hier ein Zimmer im verwahrlosten Hinterteil einer Bar haben. Hier, wo Abend für Abend und speziell am Wochenende die Musik locker bis Morgens um 4 dröhnt, wo die billigen Gin-Sixpacks und Whisky in Plastikbeuteln geleert werden und wo die Prostituierten rein und raus gehen, hier, wo die Besoffenen und Liegengebliebenen am Morgen manchmal nie wieder erwachen.

Aber: Hier, wo einmal pro Woche erfüllte und veränderte Kinder mit einem Strahlen hinausstürmen.

Das war’s wert!
Danke für eure grosszügige Hilfe!

Beschenkte Kids!

 

 

 

Geniesse hier noch ein paar weitere Bilder vom Strassenkinder-Projekt:

  • img_4692
  • img_4724
  • img_4758
  • img_4835
  • img_4997
  • img_5000
  • img_5011
  • img_5037
  • img_5131
  • img_5132
  • Beschenkte Kids!
  • img_7128
  • img_7138
  • img_7213
  • img_7224
  • Die heruntergekommene Bude, wo wir unseren Lugar de Paz (Friedensort) haben!
  • img_7231
  • Ein zufriedener Claude mit vollem Mund!
Veröffentlicht unter Allgemein, Floorball/Unihockey, Projekte, Strassenkinder | 2 Kommentare

The most passionate church I know: And the youth is part of everything.

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Newsletter #5: Halbzeit!

Dienstag, 08.03.2011

Buna Seira…

…Liebe Freunde :-)

Da bin ich wieder! Nach einer langen Pause, zum mittlerweilen auch schon 5. Newsletter über mein Moçambique-Abenteuer. Und, wie ist’s in der kalten (oder doch schon wieder frühlingswarmen?) Schweiz? Hier aus dem sommerlichen Süden darf ich euch von einer weiterhin sehr guten Zeit berichten! Das ist für mich ein unheimliches Privileg… Gäbe es doch viiele Gründe, die schöne Schweiz sehr zu vermissen. Und tatsächlich, dieser Titel im Newsletter: «Buna Seira?!» – oh, richtig. Das ist wirklich nicht Portugiesisch, sondern heimeliges Rumantsch! Heimlich bin ich zwischendurch nämlich schon meine nächsten Schweizer Winterferien am planen… Aaaaber: Das dauert noch ein wenig…Zuerst einmal eine weitere Runde Berichterstattung aus Moçambique! :-)


» Halbzeit? Halbzeit?!?

Dieses Mal fühlt es sich nicht nur an, als ob es lange her ist seit dem letzten Bericht, sondern dieses Mal ist es tatsächlich lange her (bitte vergebt mir darum den langen Newsletter!). Vor Weihnachten war es, als ich auf einen erholsamen Jahreswechsel vorausschaute – und diesmal schaue ich auf die gerade vergangene Halbzeit meines Einsatzes zurück (ich hab’s grad selbst nicht geglaubt und nachrechnen müssen)… Seit mein Handy mit Kalender flachliegt scheint mein afrikanisch-lässiges Zeitgefühl definitiv noch ganz verflogen zu sein. Wie auch immer… Es ist die Gelegenheit für Neuorientierung und Besinnung: Was hatte ich mir alles vorgenommen? Was für Projekte und Ideen stehen noch an? Bin ich zufrieden mit dem Bisherigen und was fehlt noch?

In Sachen Projekten kann ich wohl mehr als zufrieden sein. Glücklich, sozusagen.

Im Computer-Projekt zum Beispiel, weil es ein neues Niveau erreicht hat und gleichzeitig gewissermassen entspannter wurde: Vieles hat sich getan und entwickelt. Die 1wöchigen Computer-Kurse liegen nun nicht mehr nur in meinen Händen, sondern werden mitgetragen von einem jungen, intelligenten und ambitionierten Moçambiquaner (lustigerweise heisst er Albino :-)). Ich hatte ihn eines Tages auf der Strasse angetroffen und ich wäre fast weitergeradelt, als er mich anquatschen wollte. Was daraus entstanden ist, ist bewundernswert: Er ist (vergleichsweise) sehr gut in Computersachen, machte in seiner Freizeit schon PC-Reparaturen und hatte den Traum, «PC-Teacher» zu werden. Nun hat er seine erste Chance gepackt: Nach 2 Testkursen unter meiner Beobachtung und meinem Feedback macht er zur Zeit seine ersten Kurse als Hauptverantwortlicher. Während es viiiele andere gibt, die mit der Verantwortung und den neuen benötigten Kompetenzen nicht umgehen können, hat er seine Sache bisher gut gemacht und er ist auch sonst ein guter Freund geworden. Wir kochen ab und zu zusammen,  sehen uns ja gezwungenermassen täglich und reden über viele Themen. Zu einer solchen Freundschaft gehört in Afrika auch materielle Hilfe. Das sind Dinge, die du hier zuerst irgendwie erfahren, lernen und verstehen musst. So versuchte ich mein Bestes in Zeiten als sein Vater unerwartet starb, oder wenn sein Bein wegen einer nicht gut versorgten Wunde aus Kindeszeiten immer wieder  von schmerzhaften Infektionen heimgesucht wird. Ich bin auch sehr dankbar, dass
die Informatik-Einnahmen eine regelmässige Bezahlung für ihn erlauben. Das hat uns in der letzten Zeit sehr beschäftigt und mir tonnenweise Einblicke in die Welt des Geldes hier gegeben. Ihn in unserem «Business» nachzuziehen und aber auch privat zu begleiten sind somit nun völlig neue Dimensionen und Aufgaben, die ich im Leben kennenlerne. Absolut spannend und Herausfordernd – und mit so viel Chancen und Glücksmomenten gespickt!

In eigener Sache hatte ich zwischenzeitlich noch ein anderes spannendes Experiment: Informatik-Unterricht in einer afrikanischen 4. Primarschulklasse! mit 15 Schülern…Diejenigen, die afrikanische Schulen kennen, werden überrascht sein von dieser Zahl – ja, das ist ein Drittel der normalen Klassen (es war eine Privatschule). Aber das entspricht immernoch tatsächlich 3-4 Schülern pro Computer und kann dementsprechend etwa so beschrieben werden: Geduldstest, Begeisterung, Liebe, und Hauptsache Abenteuer! Es war anstrengend, mehr oder weniger erfolgreich im Sinne von nachhaltigem Lernen, aber es war für alle ein einmaliges Erlebnis und auf jeden Fall ein Beginn fürs technische Verständnis (welches unsere westlichen Kids ja schon im Babyalter mit ihrem ersten elektronischen Lärminstrument in die Krippe gelegt bekommen). Mal schauen, ob’s in der nächsten Zeit noch weiter geht!

Insgesamt schaue ich nun schon auf 15 Kurse und bald 100 Absolventen zurück. Das ist an sich «maningi nice!» («sehr geil»), wie die Jugend hier in einheimischslang-englisch-Mix sagen würde. Da aber die allllerwenigsten einen Computer besitzen und so ausserhalb des Kurses keinerlei Praxis haben, haben wir viel an einem anderen, längeren Kurs-Modell herumgedacht und jetzt gestartet, damit die Leute nicht alles so schrecklich schnell wieder vergessen. Es wird also auf keinen Fall langweilig und ich bin sehr gespannt, was aus dem Projekt noch alles entsteht! Und ob es Albino vielleicht packt und nach meiner Abreise alles weitergehen kann…?


«Abençoado e Iluminado»

Ich versuche für’s Floorball die vergangenen Events und Ereignisse mal ein wenig zusammenzufassen und Worte dafür zu finden. Nach wie vor ist es ein Projekt mit so viel Potenzial, prickelnd und spannend. Auch wenn man hier hinter den Kulissen einer Erfolgsgeschichte auch die Leidensproben, die schwere Verantwortung und die bangen Momente mitbekommt…

» Jahr der Arbeit! Célio (der Leiter) hat eine neue Lieblingsaussage über das Projekt: «Letztes Jahr war ein Jahr der Erfahrungen, nun kommt das Jahr der Arbeit!» Recht hat er, wenn’s nach seinen Plänen geht: Das wird ein weiteres historisches Jahr im Moçambiquanischen Floorball: Meisterschaften, Etablierung des Sportes und des Vereines stehen auf dem Programm, und viele schöne Träume auf der Liste. An der letzten Generalsitzung der Trainer wurde jeder aufgefordert, nach der Regenzeit-Pause (=jetzt) sein eigenes Team zusammenzustellen und auf die Saison vorzubereiten (was bisher noch nicht so erfolgreich anlief, es braucht wohl noch ein wenig Extra-Schub…). Aber apropos Arbeit, ganz untypisch afrikanisch hatte ich im Vorfeld mit dem Trainer-Core-Team eine fast unheimlich schnelle, effiziente, und von Einigkeit geprägte Sitzung – innerhalb von nur 2 Stunden standen die allererste Moçambiquanische Unihockey-Meisterschaft der Geschichte und diverse andere Träume…Rekordverdächtig!

» Beschenkt & Beobachtet. Was mir zur Zeit schwierig erscheint, ist der schmale Pfad auf dem Grat zwischen konstruktiv und negativ, zwischen guten und schlechten Absichten, Segen und Fluch. Ganz allgemein, intern innerhalb der Gruppe und aber auch ausserhalb. Manchmal von Personen, manchmal wegen Umständen, manchmal wegen Organisationen. Unihockey als der neue Sport wird langsam aber sicher anerkannt: Heute Morgen ist Célio (der BB, Big Boss, wie sie ihn nennen :-)) in Richtung Hauptstadt abgeflogen um Floorball der Regierung vorzustellen, unsere Statuten sind endlich durch die Verwaltung gerattert, der Internationale Verband hat uns mit den ersten professionellen Schlägern versorgt und lockt mit dem Beitritt. Gleichzeitig fühlst du auch all die Blicke auf dich gerichtet, von der Basketball-Gruppe, von den Trainern mit ihren eigenen Ideen und Plänen, vom internationalen Verband, die ganze Angelegenheit mit der Finanzierung & Materiellem, und es ist manchmal nicht ganz einfach, das ganze Schiff auf der Basis von gesunden Werten mit guten Absichten auf Kurs zu halten. Zumal du hier «nur» der Ausländer ohne Ahnung bist. :-)

«Abençoado e Iluminado»: Ja, Célio ist also auf dem Weg zum grössten Schritt, den das Moçambiquanische Unihockey je aufs Mal getan hat: Er wird etwa 1 Woche Sitzungen mit dem Nationalen Sportminister und seinen Leuten haben und den Sport, unsere Gruppe, unsere Pläne und unseren Glauben vorstellen. Er war gestern Abend spürbar auf Hochtouren, hat seine Präsentation durchgespielt, den Bericht des nationalen Fernsehen über’s Floorball durchkommentiert, gelernt zu Skypen und vieles mehr. Zugleich ist alles so neu, die Millionenstadt und das Europa-ähnliche Leben dort ein Riesenschritt für «uns Landeier» :-), und wie er selber immer wieder zugibt und lacht: Er habe immer schon nach einem Tag ohne seine Mutter schreckliches Heimweh. :-) Die ganze Reise ist für uns ein grosser Meilenstein und eine perfekte Freude. Man würde aber nie erahnen, was die Vorbereitung an Schweiss, Durchhaltewillen und Vertrauen gekostet hat. Probleme wie Flug, gecancelte Reservationen, abgelaufene ID, ausgebuchte und teuuuure! Unterkünfte, nicht verfügbare Computer, dringende Bankkonto-Eröffnung und unendliche, tagelange(!) Touren von Behörde zu Behörde, wegen Statuten, Kopien, Anerkennungen, Dokumenten. Diese Woche sind wir, und vor allem Célio, wortwörtlich von früh bis spät gerannt. Crazy, crazy was es an Willen gebraucht hat, und wie in letzter Minute alles geklappt hat. Unser Glaube wurde immer und immer wieder auf die Probe gestellt und am Schluss ging es einfach so genau auf. Célio: «Nós somos muiiito abençoado e iluminado…» – «wir sind so sehr gesegnet und erleuchtet»!

» Und apropos Halbzeit. Ich sprach ja schon von Besinnung auf ursprüngliche Ideen: Es fehlen also nur noch Mannschaften in der weiteren Umgebung, Dörfern und Städten, der erste Unihockey-Shop, die Church-Meisterschaft, die Unihockey-Schule, ein offizielles Unihockey-Land zu werden, uuund viele kleinere Dinge. Und das alles nach wie vor nur – um den Kids und Jugendlichen dieser Stadt und diesem Land etwas Sinnvolles zu geben und ihnen ein Lichtblick zu sein. Hehe, also: Let’s goooo!

Trainer und ihre Lebensträume…


«Sind wir jetzt Freunde…?»

Bei dem ganzen Unihockey brauchts jetzt aber doch noch ein Kapitelchen über… Herzensarbeit. Wann hast du das letzte Mal dein Herz zum Arbeiten gepusht? Es über die Angst- und Bequemlichkeitshürde angetrieben und etwas gewagt, von dem du nicht wusstest ob es gelingen wird? – und das alles nur aus Liebe zu jemand Fremdem?

Ich kann’s manchmal noch nicht ganz glauben, aber wir haben unser gemeinsames Herzensprojekt vor fast einem Monat endlich, endlich angepackt – abgemacht, eingetroffen, einfach mal geschaut und drauflos! Eine kleine Trainergruppe, bewaffnet mit ein paar wenigen Unihockeystöcken und dem Lied «Allegre» («Fröhlich»), sind wir in Richtung Markt aufgebrochen. Da arbeiten die Strassenkinder, die Waisen, diejenigen, die das Geld für die Schulbücher nicht haben um in die Schule zu gehen…die Verlorenen, Ungeliebten und Zukunftslosen dieser Stadt. Wir haben sie eingeladen zu einem Training- und Spielmorgen in unserem Sport des Friedens, mit dem Versprechen auf eine Mahlzeit danach. Ich weiss nicht, wie viele verdutzte, verwunderte, verständnislose und verärgerte Blicke und Kommentare wir geerntet haben, als wir mit unserem Tross von sage und schreibe 25 schäbig gekleideten Kids durch den Markt und anschliessend in strömendem Regen zurück zu unserer Spielhalle zogen. Der Morgen war alles in allem wunderbar – spontan, chaotisch, voller Einsatz und herzlich. Die Trainer, die alles gaben, sei es auf dem Spielfeld, oder um 70 Brötchen, 200 Bajias (eine Art fritierte Bohnenklösschen für ins Sandwich) und 10 Liter Saft aufzutreiben, um unser Festmahl zu ermöglichen. Die Kinder, die strahlten und es nicht fassen konnten, als sie sogar ein 2. Sandwich bekamen! Und dieser Junge, einer der grösseren, der mir in einer Pause geantwortet hat: «Das letzte Mal als ich Angst hatte? Das war heute Morgen vor dem Spielen – als ich nicht wusste, was passiert und ob ich diesen fremden Jugendlichen trauen kann…» Und als wir uns nach dem Essen verabschiedeten war die Antwort auf meine Frage eindeutig: «Na, sind wir jetzt Freunde?!» – «………..!!».

Halleluja…Die Woche drauf ging’s weiter – diesmal mit 70 Kids! Ich war echt ein wenig geschockt, als ich am Morgen in der Halle ankam und schon 20 Kids am spielen waren… Einer der kleinen Jungs sagte zu Célio: «Weisst du, manche guten Dinge kommen, und dann gehen sie wieder!» Oh, es ist so traurig, wie oft diese jungen Menschen schon enttäuscht wurden…. Aber nicht so mit dem Unihockey – das geht hoffentlich für immer weiter!

» Darum möchte ich dich zum ersten Mal um Mithilfe bitten:

Wenn Du dieses Projekt begrüsst und diesen Strassenkindern, Waisen und Verlorenen persönlich ein solches prägendes, herzliches Erlebnis ermöglichen möchtest, dann hast Du folgendermassen die Möglichkeit dazu:

Ich plane, die Strassenkinder-Trainings wöchentlich weiterzuführen, wenn möglich mit einer warmen Mahlzeit oder einem Lunch auf dem Feld. Ich rechne für eine Mahlzeit für 100 Kids mit 30 Franken. Das reicht für jeden für 2 Sandwichs oder einen Teller Reis mit Bohnen und etwas einfaches zum Trinken oder eine Überraschung.

Schicke uns doch 30 Franken oder wenn du willst das Mehrfache um eine oder mehrere Wochen Training zu ermöglichen. Wenn du deine E-Mail-Adresse bei der Überweisung als Mitteilung angibst, bekommst du auch ein Foto von diesem Tag, wo wir dein Geld verwendet haben. Smiling faces warten! :-)

Hier die Daten zum Senden des Geldes:

PC-Nummer: 10-2323-9
Empfänger: SIM International (Schweiz), Weissensteinstr. 1, 2502 Biel
Mitteilung (wichtig!): Claude Widmer, Projekt Strassenkinder, (evt. Deine E-Mail-Adresse um das Foto zu erhalten)

(bzw:
IBAN: CH4909000000100023239
BIC (SWIFT-Adresse): POFICHBEXXX
Swiss Post – PostFinance
Nordring 8
CH 3030 Bern
Switzerland)

…Und wir sagen:

Muito Obrigado e Deus abençõe!

Vielen Dank und Gottes Segen!


» „É verdade“, Lichtblick!

Wenn wir schon von Lichtblick sprechen, für mich persönlich ist die Zeit hier eine sehr spezielle, weil ich Gott völlig neu und intensiv kennenlerne. Er ist für mich so häufig ein Lichtblick. Ich hatte ja letztes Mal um Gebet für eine heimelige und erholsame Weihnachts- & Neujahrsferienwoche gebeten. Oh, es war so wunderbar, im so ländlichen, wunderschönen Chiconono Neujahr in der Ruhe und Stille zu verbringen. Ich konnte mir im Januar viel Zeit nehmen und 80 Seiten «Reden» von ihm niederschreiben. Er ist eine grosse Ermutigung und eine so verlässliche Absicherung in allen Projekten und Dingen, die ich tue. Darüber bin ich riesig froh! Und ich möchte ihn auch für das Anstehende mit einbeziehen und auf ihn vertrauen. Viielen Dank, wenn du dafür mitbetest:

  • Dass das Floorball-Projekt finanziell selbsttragend und unabhängig werden kann: Wir brauchen Ideen und eine Vision für ein Business, eine Einnahmequelle…Und dann auch das Gelingen im Umsetzen!
  • Dass wir im Computer-Projekt weiterhin Studenten finden und ein nachhaltiges Kursangebot entwickeln können
  • Vielleicht, dass ich meine Tage gut geordnet und ein wenig organisiert hinbekomme :-) und immer wieder die richtigen Prioritäten setze

Dann bleibt nur noch herzlich zu danken für eure Unterstützung – in Gedanken, Nachrichten oder Finanziell…!! Zugegeben,  ich vermisse euch und die Schweiz immer mal wieder! ;-) Geniesst es da – und ich geniesse es hier. Alles Gute und bis bald einmal. :-)

Herzlich,
Claude

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | 1 Kommentar